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Renten-Lexikon Definition von Begriffen aus dem Bereich Altersvorsorge & Rente
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Datenschutz
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Dauerzulagenantrag
Um die jährliche Zulage für eine Riester Rentenversicherung zu erhalten, muss jedes Jahr ein sog. Zulagenantrag bei der zentralen Zulagenstelle für Altersvermögen (ZfA) gestellt werden.
Es ist jedoch möglich, dem Anbieter eine Vollmacht zu erteilen. Damit erreichen Sie, dass Sie zukünftig nicht jährlich ein Antragsformular ausfüllen müssen. Die Zulage wird dann in den Folgejahren solange in Ihrem Namen bei der ZfA beantragt, bis Sie Ihre Vollmacht widerrufen.
Sie sind lediglich verpflichtet, den Anbieter zu benachrichtigen, wenn eine Änderung der Verhältnisse eintritt, die zu einer Minderung oder zum Wegfall des Zulageanspruchs führt (z. B. Beendigung der unbeschränkten Einkommensteuerpflicht durch Aufgabe des Wohnsitzes oder gewöhnlichen Aufenthaltes im Inland, Änderung der beitragspflichtigen Einnahmen, Beendigung der Zugehörigkeit zum berechtigten Personenkreis, Familienstand, Wegfall des Kindergeldes, o. Ä.).
So kommen Sie an Ihre Riester-Zulagen >
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Deckungsrückstellung
Der Kunde erwirbt mit seinen Beiträgen Ansprüche auf eine Versicherungsleistung, die von einem Versicherungsunternehmen während der gesamten Vertragsdauer garantiert wird.
Um die garantierten Leistungen zu jedem Zeitpunkt erbringen zu können, bilden Versicherungsunternehmen Deckungsrückstellungen (Rückstellungen zur Erfüllung der garantierten Leistungen bzw. Summe der nicht für Risikoübernahme und Kosten verbrauchten Beitragsteile, mit dem Höchstrechnungszins verzinst) . Die Versicherungsunternehmen legen Mittel in Höhe der Deckungsrückstellung aller Versicherungen so rentabel an (z. B. in festverzinslichen Wertpapieren, Hypotheken, Darlehen, Aktien und Immobilien), dass sie Kapitalerträge erbringen.
Der Höchstzinssatz für die Berechnung der Deckungsrückstellungen wird vom Gesetzgeber vorgegeben. Er ist bewusst vorsichtig gewählt, damit die von den Versicherungsunternehmen übernommenen vertraglichen Verpflichtungen auch langfristig erfüllt werden können. Die gesetzlich vorgegebene Verzinsung der Deckungsrückstellung liegt in der Lebensversicherung bei 2,25 %.
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demografische Entwicklung
Demografie bzw. Bevölkerungswissenschaft ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich mit dem Leben, Werden und Vergehen menschlicher Bevölkerungen befasst, sowohl mit ihrer Zahl als auch mit ihrer Verteilung im Raum und den Faktoren, insbesondere auch sozialen, die für Veränderungen verantwortlich sind. In Deutschland bzw. Westeuropa ist die demografische Entwicklung insbesondere von der zunehmneden Lebenserwartung und niedrigen Geburtenraten geprägt.
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Drei Säulen Modell
Das Drei-Säulen-Modell geht davon aus, dass die Altersvorsorge von drei Einrichtungen getragen wird:
a) von der gesetzlichen Rentenversicherung,
b) von der privaten Vorsorge und
c) von der betrieblichen Altersversorgung.
Die Drei-Säulen-Theorie nimmt an, dass erst durch das Zusammenwirken aller drei Einrichtungen eine optimale Altersvorsorge gewährleistet ist.
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Drei Schichten Modell
Mit dem Alterseinkünftegesetz hat der Staat zum Jahr 2005 das bestehende Modell zur Altersversorgung neu geordnet.
Unter den "3 Schichten der Altersvorsorge" versteht man:
Erste Schicht: Basisversorgung
Zweite Schicht: Kapitalgedeckte Zusatzversorgung
Dritte Schicht: Kapitalanlageprodukte
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Durchschnittseinkommen/ -entgelt
Das Durchschnittsentgelt ist ein Wert, der die gesetzl. Rentenberechnung und damit die Rentenhöhe beeinflusst. Bei der Rentenberechnung werden für die einzelnen Kalenderjahre Entgeltpunkte bestimmt, indem das vom Versicherten erzielte Bruttoarbeitsentgelt durch das Durchschnittsentgelt aller Versicherten im gleichen Kalenderjahr geteilt wird.
Dieses wird jährlich unter Berücksichtigung vom statistischen Bundesamt erhobener Daten festgestellt. Für das Jahr 2010 wurde ein vorläufiges Durchschnittsentgelt in Höhe von 32.003 EUR veranschlagt.
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Dynamik
Der Einschluss einer Dynamik in einen privaten Rentenversicherungsvertrag ermöglicht die Anpassung der versicherten Leistungen ohne Gesundheitsprüfung an Inflation und gestiegene Bedürfnisse. Die Regelungen zur Dynamik finden Sie in den jeweiligen Tarifbeschreibungen.
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