Versicherungen ganz sicher

22.11.2008 – Dass Banken ins Straucheln geraten und sogar in die Pleite gehen können, hat auch viele Versicherungskunden verängstigt. Hier gibt es aber einen sicheren Schutz durch die Protektor Lebensversicherungs AG.

Auch Versicherer können ins Straucheln geraten
Anders als Banken, die in finanzielle Problemzonen geraten, weil ihnen andere Geldinstitute kein Geld mehr leihen, fließen bei den Versicherern regelmäßig Einnahmen aus Prämien aufs Konto. Damit haben Versicherer selbst zu Krisenzeiten einen sicheren Stand. Dennoch können sie durchaus auch in Schwierigkeiten geraten, wenn zum einen ihre Verpflichtungen exorbitant ansteigen, wie es bei der AIG der Fall war, und wenn zum anderen der Wert ihrer Investments besonders stark sinkt. So hatte sich beispielsweise im Jahre 2003 die Mannheimer Leben an der Börse verspekuliert, wurde aber durch die Protektor AG aufgefangen. Damit sind alle Versicherungsvertragsbestände gesichert, sofern das Unternehmen zu den Mitgliedern gehört. Die Liste ist im Internet unter www.protektor-ag.de einsehbar. Nicht geschützt sind allerdings Policen, denen Zertifikate zugrunde liegen. Geht der Emittent eines Zertifikates Pleite, wie es bei Lehmann Brothers der Fall war, steht auch die Police vor dem Aus.

In erster Linie geht um den Schutz der Kunden
Als Sicherungseinrichtung für deutsche Lebensversicherer soll die Protektor AG vor allem deren Kunden, also die Versicherten, schützen. Deren Verträge werden aufgefangen und fortgeführt, so dass die Leistungen für die Altersvorsorge gesichert sind, ebenso der Risikoschutz und die bereits gewährten Überschussbeteiligungen. Nach der Satzung muss Protektor die Versicherungsbestände eines in Schieflage geratenen Mitgliedsunternehmens sanieren. Dazu übernimmt und verwaltet die Sicherungseinrichtung die Verträge, bringt den Kapitalbestand auf Vordermann und überträgt den Versicherungsbestand weiter. Das insolvente Unternehmen selbst wird von der Protektor AG allerdings nicht saniert.

Lebensversicherer verwalten 6,8 Milliarden Euro
Gesellschafter der Protektor sind die im GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) organisierten Lebensversicherer. In einer privaten Initiative wurde die Auffanggesellschaft im Jahre 2002 gegründet, um den Bestand der Mannheimer Leben zu übernehmen und zu verwalten. Im Mai 2006 wurden dann Aufgaben und Befugnisse des gesetzlichen Sicherungsfonds übernommen. Damit werden die Vertragsbestände maroder Versicherer ausschließlich von Protektor übernommen und verwaltet. Es gäbe auch eine Menge zu schützen, denn immerhin verwalteten die deutschen Lebensversicherer Ende 2007 zirka 6,8 Milliarden Euro.

Für Kunden ändert sich nichts
Für die Kunden eines in Schieflage geratenen Versicherers ändert sich nichts, wenn sein Vertrag von der Protektor AG verwaltet wird. Sämtliche Leistungen sind auch weiterhin garantiert. Vertragsoptionen, wie beispielsweise Dynamisierungen, bleiben bestehen. Selbst die Ansprechpartner können dieselben bleiben. 

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