Privatrente: Angebote gut vergleichen!

21.04.2010 – Das Generationenmodell, auf dem unser Rentensystem beruht, funktioniert nur dann, wenn das Verhältnis zwischen Einzahlern und Empfängern, sprich: zwischen Jung und Alt ausgewogen ist. Früher war das der Fall, heute nicht mehr.

Gesetzliche Rente sinkt langfristig
Durch die geburtenschwachen Jahrgänge gibt es nicht nur immer mehr alte Menschen, deren Renten von immer weniger jungen Menschen finanziert werden müssen. Die Lebenserwartung ist auch gestiegen, so dass der Zeitraum, in dem Rente bezogen wird, immer länger wird. Bekam 1960 beispielsweise ein westdeutscher Rentner im Schnitt zehn Jahre lang Rente, waren es 2001 rund 16 Jahre. 2030 könnten es 19 Jahre sein. Schätzungen zufolge wird diese Entwicklung dazu führen, dass die Renten langfristig sinken. Wie stark das sein wird, hängt von den jeweiligen Berechnungen ab. Die eine Seite spricht von dramatischen Senkungen, andere Seiten prophezeien eine moderate Entwicklung. Welche Seite auch immer Recht hat – wer heute unter 50 Jahre ist, wird mit seiner gesetzlichen Rente kaum über die Runden kommen.

Das Maximale aus den Beiträgen herausholen
Wer seinen Lebensstandard auch später wenigstens einigermaßen aufrechterhalten möchte, kommt um die private Vorsorge nicht herum. Weil nicht nur die Wirtschaft, sondern auch der Staat das so sieht, bezuschusst er seit einigen Jahren gewisse Modelle der Altersvorsorge, wie die Riester-Rente, die Rürup-Rente oder die betriebliche Altersvorsorge. Aber ob mit Zuschuss oder Steuervorteil – sparen müssen Sie überall. Am geringsten sind die monatlichen Raten für den, der möglichst früh anfängt. Weil Sie auf das, was Sie monatlich für die private Rente zur Seite legen, bis zum Ruhestand verzichten, also Abstriche in Kauf nehmen müssen, sollten Sie später das Maximale dafür bekommen. Die garantierte Rente variiert von Anbieter zu Anbieter.

Bei unabhängigen Institutionen recherchieren
Um den für Ihre Ansprüche passenden Anbieter zu finden, sollten Sie sich selbst auf die Suche machen. Fündig werden Sie bei unabhängigen Institutionen, wie Stiftung Warentest. Hier können Sie sicher sein, dass niemand Geld mit einem Rat verdienen will. Regelmäßig werden in der Zeitschrift "Finanztest" beispielsweise die Anbieter von Riester-Renten unter die Lupe genommen. Sie müssen nicht einmal zum Taschenrechner greifen. Die Testergebnisse zeigen auch, inwieweit sich die garantierte Rente von Anbieter zu Anbieter unterscheidet. Der Grund dafür liegt in den Kosten. Die Abschluss- und Vertriebskosten sind schließlich das, was von den eingezahlten Beiträgen abgezogen wird. Der Rest entscheidet über die spätere Rentenhöhe, selbstverständlich zusammen mit Garantiezins, Zuschüssen, Steuererstattungen und Überschussbeteiligungen.  

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