Finanztest für Riester-Rente

01.04.2010 – Die Zeitschrift "Finanztest" spricht sich in ihrer neusten Ausgabe ganz klar für die Riester-Rente aus und empfiehlt zur Orientierung die Zusammenstellung ihrer Testergebnisse im Internet unter www.test.de/riester.

Neben allem Wissenswerten über die bekannten Riester-Produkte, wie Versicherungen oder Banksparpläne, erfährt der Interessierte auch, was es mit der Wohn-Riester-Förderung auf sich hat. Auf keinen Fall darf der Vorsorgewillige beim erstbesten Angebot zuschlagen.

Künftig besser vergleichen
Besonders Menschen, die mit der Altersvorsorge beginnen, leistet diese Seite genauso wie die Zeitschrift "Finanztest" eine große Hilfe bei der Orientierung im Produkte-Dschungel. Weil die Kosten entscheidend für die Rendite und die später ausgezahlte Rente sind, sollten sie in jede Entscheidung mit einfließen. Für Laien ist es nicht immer ganz einfach, diese in den Riester-Verträgen zu erkennen. Diese Arbeit nimmt Finanztest den Verbrauchern ab, und berechnet die Kosten für jeden Vertrag. Künftig sollen die Riesterverträge transparenter sein. Das Bundesministerium für Finanzen hat eine entsprechende Studie in Auftrag gegeben, damit Kunden die Verträge besser vergleichen können.

Der beste Weg
Die Zeitschrift "Finanztest" sieht in der Riester-Rente noch immer den besten Weg, um für das Alter vorzusorgen. Durch die staatliche Förderung und die Steuervorteile würde diese Sparform eine Rendite erreichen, mit der ungeförderte Verträge nicht mithalten könnten. Bei einer Geldanlage, die ohne Förderung 3 Prozent Zinsen vor Steuern erzielt, könne der Sparer bei der Riester-Rente mit einer Rendite von 7,5 Prozent nach Steuern rechnen, bei einer Laufzeit von fünf Jahren. Eine ungeförderte Versicherung oder ein ungeförderter Banksparplan lägen weit darunter. Zwar verringerte sich die Rendite mit wachsender Laufzeit, doch selbst nach 40 Jahren läge die Riester-Rente renditemäßig noch vor den ungeförderten Produkten.

Unter Umständen neuen Anbieter suchen
Wer feststellt, dass er bei seinem Versicherungsanbieter auf das falsche Pferd gesetzt hat und beispielsweise extrem hohe Verwaltungsgebühren zahlen muss, sollte sich einen neuen Anbieter suchen. Weil ein Wechsel kostspielig ist, empfiehlt es sich, den Vertrag beitragsfrei stellen zu lassen. Der Versicherte muss dann nicht mehr einzahlen und sucht sich einen günstigeren Vertrag. Der bisherige Anbieter ist verpflichtet, das angesparte Vermögen und die bisher geflossenen Zulagen bis zum Rentenbeginn bereitzuhalten.

In jedem Fall privat vorsorgen
Keinen Riester-Vertrag abzuschließen, hält Finanztest für fahrlässig, besonders für junge Menschen. Sie sind besonders betroffen von der sinkenden gesetzlichen Rente und auf private Vorsorge angewiesen, wenn sie auch im Alter einen einigermaßen angemessenen Lebensstandard halten möchten.  

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