Altersvorsorge mit Versicherungen nach wie vor beliebt

06.01.2010 – Am liebsten sorgen die Bundesbürger mit einer selbst genutzten Wohnung oder einem selbst genutzten Haus langfristig für das Alter vor. Danach folgen auf der Beliebtheitsskala Versicherungen mit deutlichem Abstand zur investmentorientierten Geldanlage.

Das zeigen aktuelle Trendbeobachtungen. Zudem vertrauen die Bundesbürger der Finanzdienstleistungsbranche wieder stärker als während der Finanzkrise.

Altersvorsorge häufigstes Sparmotiv
Die Umfragen ergaben, dass die meisten Menschen sparen, um für das Alter vorzusorgen und nicht für Anschaffungen in der nächsten Zeit. Auch trotz der immer noch angespannten wirtschaftlichen Lage ist die Bereitschaft zur Vorsorge ungebrochen. Nur jeder Siebte gab an, noch verunsichert zu sein.

Immobilien nur bedingt gut als Vorsorge
Gefragt wurde auch, welche langfristige Altersvorsorge als zukunftsträchtig angesehen wird. Spitzenreiter unter den Antworten war die selbst genutzte Immobilie. Fast jeder Zweite ging davon aus, dass sie sich als Form der Altersvorsorge durchsetzen wird. Experten bewerten dieses Ergebnis kritisch, da eine Immobilie nicht in jedem Fall später leicht und gewinnbringend zu veräußern sein wird. So verkaufen sich beispielsweise Häuser auf dem Lande oder in wirtschaftlich schwachen Regionen eher schlecht. Zudem bindet eine Immobilie viel Kapital, das zur Bestreitung des Lebensunterhaltes im Alter nötig ist.

Riester- und Basisrente beliebt
Während fondsgebundene Lebens- und Rentenversicherungen sowie Aktien während der letzten zwei Jahre in der Beliebtheitsskala immer weiter gesunken sind, schätzen die Befragten Versicherungsprodukte, wie die Basis- und die Riesterrente sowie Kapitallebens- und Rentenversicherungen positiv ein. Beliebte Formen des langfristigen Sparens sind ebenfalls die betriebliche Altersvorsorge, das Sparbuch und festverzinsliche Anlagen.

Wachsendes Vertrauen in Versicherer
Auch haben die Sparer wieder mehr Vertrauen in die Versicherungsbranche. Glaubte 2008 noch jeder Zweite, dass die Finanzkrise dem Vertrauen in die Branche schaden würde, war es 2009 nur jeder Dritte. Als Grund wird der Fakt angesehen, dass die Versicherer sich trotz Finanzkrise stabil entwickelt haben. 

Bleiben Sie informiert!
Folgen Sie uns bei

Lesen Sie mit auf Twitter.com!

per News-Feed.
Service
Presse-Kontakt  als RSS-Feed abonnieren
T: 040 4119 1357
F: 040 4119 3626

Recommend Page | Print | Bookmark | TopPfeil nach oben